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Präsentieren wie ein Profi ! - Teil 2

geschrieben am 2016-04-07 19:27:00

Im ersten Teil von Präsentieren wie ein Profi habe ich mich mit den Grundlagen für die Vorbereitung und Durchführung einer Präsentation beschäftigt. Im Detail bin ich dabei ausführlich auf die unterschiedlichen Rollen eines Präsentierenden und das Zusammenspiel der drei Faktoren “Ich – Thema – Gruppe” aus dem magischen Dreieck eingegangen. In diesem Artikel beschäftige ich mich mit der Frage, was Ihre persönliche Präsenz ausmacht und welche Einstellung Sie mitbringen bzw. erwerben müssen, um überzeugend zu wirken. Es geht im Prinzip um Ihr persönliches Erscheinungsbild und Ihre spezifischen Verhaltensweisen.

Sie haben es ja schon lange bemerkt und es hilft ja auch nichts es zu verheimlichen – für Ihre Präsentation mit Glanz und Gloria brauchen Sie ein Tüte voll Schauspieltalent. Liegt doch schon nahe, da wir bereits im ersten Teil von Präsentieren wie ein Profi ! von den Rollen des/der Präsentierenden gesprochen haben, nicht wahr? Aber gutes Schauspiel, ganz egal welches Genre wir heranziehen, lebt nicht nur von den Rollen alleine, es braucht auch Dramaturgie. Selbst das reicht noch nicht. Schauspieler müssen auf ihr Publikum eingehen, es in ihren Bann ziehen, einen Spannungsbogen aufbauen und bis zum Schluss halten. Bei Theaterstücken interagieren die Schauspieler sogar teilweise mit ihren Zuschauern. Alle diese Methoden, oder nennen wir es Techniken, sind auch notwendig um erfolgreich zu präsentieren.

Halten wir uns nicht lange auf und schauen uns das alles mal eins nach dem anderen etwas ausführlicher an.

Kennen Sie das Gefühl, auf dem Präsentierteller zu stehen? Alle schauen Sie mit ganz großen und erwartungsvollen Augen an. Irgendwie ist Ihnen ganz flau in der Magengegend. Es besteht das Bedürfnis unbedingt auf die Toilette zu müssen – obwohl Sie doch gerade erst waren. Ihr Herzrhythmus nimmt einen anderen Takt auf als gewöhnlich – schneller, oder ist das schon rasend ? Sie kennen das: Lampenfieber !

Wenn es um persönliche Präsenz geht, hat das aber nicht nur mit Lampenfieber zu tun. Da geht es auch um die Bedeutung des Blickkontaktes , der Sprechgewohnheiten bis hin zur angemessenen Bekleidung (letzteres klingt spießig, oder?) Das sind also die Zauberwörter, unsere Buzzwords. An denen müssen wir arbeiten.

Hilft alles nix, Sie stehen im Rampenlicht – also rocken Sie die Bühne !

Präsenz entsteht durch die glaubwürdige Verkörperung folgender Eigenschaften:

  • Extraversion (Wikipedia)
  • Wachsamkeit
  • Überzeugungskraft
  • gute Vorbereitung
  • Medieneinsatz
  • Kompetenz
  • gepflegtes Äußeres
  • angemessene Kleidung

Sehen Sie, alles gar nicht so schwer. Wenn Sie alle diese Eigenschaften in sich vereinen, stehen Sie auf der Bühne und besitzen die Aufmerksamkeit Ihres Publikums, ohne dass Sie sich anstrengen müssen. Vollkommen locker und cool, so als sei das alles ganz selbstverständlich.

Lassen wir die Kirche im Dorf. Ist natürlich nicht so. Es gibt nur sehr wenige Menschen, die über diesen Eigenschaften-Mix verfügen. Dennoch habe ich eine gute Nachricht, teilweise können Sie an diesen Eigenschaften arbeiten.

Fazit: Persönliche Präsenz ist als Bündel der genannten Eigenschaften spürbar. Dazu ist oft gar nicht nötig, dass überhaupt ein Wort gesprochen wird. Präsenz fällt nicht vom Himmel, sondern ist in Teilen erlernbar. Sie wird in der Regel unbewusst ausgeübt, auf der anderen Seite aber auch unbewusst wahrgenommen. Um an Ihrer Präsenz zu arbeiten, müssen Sie sich zunächst Ihre persönlichen Eigenschaften möglichst objektiv bewusst machen. Das ist nicht einfach ! Der erste Schritt in diese Richtung besteht in einer optimalen innerlichen Vorbereitung.

Nutzen Sie dazu einen Tag vor Ihrem großen Auftritt folgende Checkliste:

  • Legen Sie den Zeitpunkt fest an dem an Ihrer Präsentation keine fundamentalen Änderungen mehr vorgenommen werden. Sie sind bis dahin so gut vorbereitet, dass Sie nichts Wesentliches mehr verbessern können.
  • Versuchen Sie bei einem entspannten, leichten Essen und einem Glas hervorragendem Rotwein loszulassen; sprechen Sie möglichst nicht über das Geschäft.
  • Erstellen Sie sich im Zuge Ihrer Vorbereitung eine Audioversion Ihres Präsentationsvortrags (das ist ja, Gott sei Dank, im Zeitalter der digitalen Transformation überhaupt kein Problem mehr) und hören Sie diese entspannt an. Entspannt heißt, ohne sich dabei etwas einzubläuen und ohne etwas zu korrigieren, einzig und alleine mit dem Zweck Ihre eigenen Worte in sich hinein wirken zu lassen.
  • Stellen Sie sich vor, wie Sie selbst sich am liebsten auf der Bühne sehen würden. Visualisieren Sie in Gedanken Ihren Erfolg, ganz locker und entspannt.
  • Gehen Sie nicht zu spät, aber auch nicht zu früh schlafen (das liegt an Ihren individuellen Schlafbedürfnissen).
  • Hören Sie am Morgen noch einmal kurz Ihre Audioversion an.

Sie brauchen sie jetzt nur noch halten – Ihre Präsentation mit Glanz und Gloria ! Der Erfolg ist Ihnen gewiss, Ihr Publikum belohnt Sie mit Standing Ovations. Dessen können Sie sich sicher sein.

Ein anderes Wort für Lampenfieber ist Versagensangst, umgangssprachlich Muffensausen. Entwickeln Sie unbedingt persönliche Rituale, die Ihnen helfen mit Ihrem Lampenfieber umzugehen. Wohl dosiertes Lampenfieber ist gut und muss sein !

Hier ein paar Empfehlungen. Ein allgemeingültiges Rezept gibt leider es nicht.

  • Es ist sinnlos Lampenfieber zu bekämpfen. Es ist ein Gefühl und es ist da. Nehmen Sie es als Aufforderung hin, die anstehende Präsentation ernst zu nehmen.
  • Entwickeln Sie das Gefühl, dem Publikum durch optimale Vorbereitung gerecht zu werden. Dieses Gefühl trainieren Sie sich in der Vorbereitung an. Das Mittel Ihrer Wahl heißt üben, üben, üben ! Machen Sie zum Abschluss Ihrer Vorbereitung eine Generalprobe vor Freunden.
  • Entspannungsübungen, insbesondere Atemübungen, sind eine bewährte Technik.
  • Bewegung führt zu Entspannung. Machen Sie einen kurzen Spaziergang.
  • Rasches Hochlaufen von Treppen hilft bei einigen gegen zittrige Hände und wackelige Knie, Abwärtslaufen von Treppen kann die Gefahr von Blackouts reduzieren, weil dadurch Gedanken gelöst werden. Das sind Erkenntnisse aus der Sportmedizin.
  • Arbeiten Sie ganz bewusst mit Spickzetteln. Machen Sie sich zu jedem Slide eine Karteikarte mit den wichtigsten Aussagen. Das schadet ihrer Autorität nicht. Mit zunehmender Erfahrung werden Sie darauf verzichten können.
  • Gestalten Sie Ihren Einstieg bewusst und gezielt (Vorstellung, Agenda, etc.). Niemand kennt Sie so gut, wie Sie selbst. Wenn Sie erst einmal den Warm Up hinter sich haben, ist das schon die halbe Miete.
  • Lernen Sie Ihre ersten Sätze einfach auswendig, dass hilft Ihnen gegen die Unsicherheit in der Anfangsphase.
  • Suchen Sie vor Ihrer Präsentation schon den Kontakt zum Publikum, um sich etwas warm zu plaudern.
  • Checken Sie vorher die Technik, die Sie zu Ihrer Präsentation benötigen. Je aufwendiger die Technik, desto sorgfältiger der Check.
  • Selbst wenn Sie anfänglich nervös sind und Ihr Auditorium dies merkt, seien Sie versichert, dass Sie alle Sympathien Ihrer Zuhörer haben. Die meisten können Ihre Gefühlssituation nachvollziehen.
  • Sorgen Sie immer und grundsätzlich für ein Glas Wasser – auch wenn Sie das noch nie gebraucht haben !
  • Denken Sie daran bevor Sie anfangen – Lampenfieber ist nicht zwingend sichtbar! Sie mögen subjektiv den Eindruck haben, dem ist aber nicht so. Das ist wissenschaftlich bewiesen.

Präsentieren wie ein Profi !
Bildquelle: © andresrphotos – photodune.net | Präsentieren wie ein Profi !

Beziehungen zu unseren Mitmenschen nehmen wir vor allem über die Augen, also durch Blickkontakt wahr. Wenn Ihnen das nicht gelingt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Ihre Präsentation scheitert.

Versuchen Sie folgende Tipps zu beherzigen:

  • Sind Scheinwerfer oder Lampen auf Sie gerichtet, droht die Gefahr, dass der Blickkontakt zwischen Ihnen und Ihrem Auditorium verlorengeht. Erst recht dann, wenn der Publikumsraum dunkler ist. Checken Sie im Vorfeld die Gegebenheiten.
  • Wenn der Abstand zwischen Ihnen und Ihren Zuhörern (man nennt das in der Fachsprache den Interaktionsraum) sehr groß ist, ist automatisch der Augenkontakt erschwert.
  • Suchen Sie insbesondere am Anfang Ihrer Präsentation freundliche Gesichter im Publikum. Das wird Sie pushen und motivieren.
  • Es gibt auch Menschen, die schauen immer missgelaunt und skeptisch. Don’t worry, die haben immer einen schlechten Tag.
  • Nutzen Sie ganz gezielt interaktive Phasen und gehen Sie dabei physisch auf Ihr Auditorium zu. Nutzen Sie den Interaktionsraum.
  • Erzählen Sie zwischendurch persönlich erlebte Geschichten oder bringen Sie lebendige und anschauliche Beispiele.
  • Reden Sie Ihre Zuhörerschaft direkt an. Fangen Sie erst gar nicht mit indirekten Reden (wie z.B. “Man sollte …”) an. Das wirkt unsicher.
  • Handouts stellen Sie bitte erst am Schluss zur Verfügung. Das Geraschel stört sonst nur Ihre Präsentation.

Sie möchten Ihre Zuhörer begeistern, sie möchten Ihr Publikum in Ihren Bann ziehen, sie möchten während Ihrer Präsentation magische Momente schaffen. Dazu benötigen Sie ein klare Sprache !

Achten Sie während Ihrer Präsentation sorgfältig auf die folgenden Punkte:

  • Formulieren Sie Ihre Aussagen aktiv, nicht passiv! (Beispiel einer aktiven Formulierung: Der Kundendienst von Apple repariert das iPhone! – Beispiel einer passiven Formulierung: Das iPhone wird repariert.)
  • Verwenden Sie Verben statt Substantive !
  • Bleiben Sie konkret. Vermeiden Sie Verallgemeinerungen !
  • Sprechen Sie Ihre Zuhörer direkt an !
  • Vermeiden Sie Relativierungen, wie z.B. vielleicht, eigentlich, usw. !

Ja, ja, ich weiß, was Sie jetzt denken: “Was für ein Spießer ! Will der mir sagen, was ich bei einer Präsentation anzuziehen habe. Als ob ich das nicht selber wüsste !”

Vorneweg, ich möchte hier niemanden zu nahe treten und den meisten Menschen, die die verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen dürfen vor einem Publikum zu sprechen, traue ich sehr wohl zu die richtige Kleidungswahl zu treffen. Vieles ist diesbezüglich ja auch einfach Geschmackssache … 😉

… nein, ich erwähne es, weil die Bedeutung dieses Thema aus meiner Sicht heute sehr unterschätzt wird.

Menschen bewerten und kategorisieren ihre Mitmenschen innerhalb von wenigen Sekunden, vor allem dann, wenn man ihnen das Gegenüber auf ein Podest stellt und man es ihnen quasi auf einem Tablett serviert. Kurzer Blickkontakt, abscannen, Schublade auf, rein, Schublade zu – fertig ! Wäre doch schön, wenn man sich die Schublade, wo man reinkommt, aussuchen könnte. Genau das möchten wir erreichen und dazu ist das persönliche Erscheinungsbild – also auch zweifellos die Bekleidung – ein maßgebliches Kriterium.

Kleidung ist in erster Linie nonverbale Kommunikation (genauso wie Körpersprache und Körperausdruck , also Mimik, Gestik, Körperhaltung etc.). Sie drücken etwas über sich aus und Ihr Publikum dechiffriert diese Nachricht, ohne dass Sie bis dahin auch nur ein einziges Wort gesprochen haben.

Rufen Sie sich deshalb bitte vor jeder Präsentation folgende Ratschläge ins Gedächtnis:

  • Ihre Kleidung darf keinesfalls dem Zufall überlassen bleiben. Gute und smarte Kleidung wird in der Regel mit Erfolg assoziiert. Es wäre sträflich, wenn Sie diesen Umstand nicht für sich nutzen.
  • Ihre Kleidung unterstreicht Ihren Beruf, Ihre Kompetenz und Ihre Rolle.
  • Angemessene Kleidung drückt Respekt für Ihre Zuhörer aus. Unangemessene Kleidung ist ein Stilbruch !
  • Sie erwerben oftmals Sympathie, wenn Sie ein kleines bisschen overdressed sind. Das ist sozusagen nonverbale Rhetorik. Ihr Publikum fühlt sich dadurch wertgeschätzt.
  • Sie müssen sich selbst in Ihrem Outfit wohlfühlen. Wenn Sie das vorm Spiegel abnicken, ist das ein gutes Zeichen !
  • Ihre Kleidung sollte natürlich auch bequem sein, so dass Sie sich vor Ihrem Publikum etwas bewegen können. Man hat da ja schon die tollsten Sachen erlebt 😂

So, jetzt sind Sie gerüstet für Ihre Präsentation mit Glanz und Gloria ! Sie haben einen Werkzeugkasten zur Verfügung, der zusätzlich Pläne und Beschreibungen enthält, wie einzelne Werkzeuge benutzt werden können. Wenn Sie jetzt Ihre ersten Schritte wagen, seien Sie nicht so streng mit sich. Präsentieren muss Spaß machen, dazu gehört auch eine ordentliche Portion Leidenschaft. Und denken Sie dran: “Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen !” Zum Profi werden Sie einzig und allein durch üben, üben, üben … und nochmal üben !

Ich gebe Ihnen noch ein Paradebeispiel mit auf den Weg. Sie kennen ihn alle. Er war berühmt für seine Keynotes. Er war einer der ganz Großen. Mit diesem Satz begann er 2007 eine einzigartige Keynote für eine Produktpräsentation:

“Wir schreiben heute ein bisschen Geschichte. Apple wird das Telefon neu erfinden !”

Natürlich, die Rede ist von Steve Jobs. Es war die Produktpräsentation für das erste iPhone. Es war tatsächlich der Beginn einer neuen Ära. Er hat diesbezüglich nicht übertrieben. Nun glauben Sie aber mal bitte nicht, dass ihm das alles in den Schoß gefallen ist. Auch für ihn war es harte Arbeit und eben üben, üben, üben … Hier ein kleiner Blick in seine Trickkiste:

  • Er plante seine Präsentationen mit Papier und Bleistift !
  • Seine Produktbotschaften waren kurz, klar und präzise , z.B. “iPad Air – das dünnste Notebook der Welt !”
  • Er baute Feindbilder auf um selbst als Held dazustehen (seinerzeit war es die IBM)
  • Er redete ausschließlich über den Nutzen und die Vorzüge des Produktes , so gut wie nie über das Produkt selbst !
  • Die 3 zog sich als magische Zahl durch seine Präsentationen wie ein roter Faden. Er präsentierte das iPhone, iTunes und den iPod !”
  • Er präsentierte Träume und keine Produkte !
  • Seine Präsentationen lebten nachdem Motto “ein Bild sagt mehr als tausend Worte !”
  • Er konnte Zahlen sprechen lassen ! (z.B. “Drei von vier MP3-Player sind von Apple.”)
  • Er war ein Meister der schwungvollen Sprache ! (z.B. “Das iPhone ist ziemlich flott.”)
  • Er beherrschte den Aha-Effekt wie kein Zweiter ! Es wird unvergesslich bleiben: “There Is One More Thing!”

Schauen Sie sich dazu den Video-Clip an. Eine Hommage an Steve Jobs und sein “One More Thing”. Sie werden unschwer feststellen, dass er sich mit jedem Jahrzehnt erheblich gesteigert hat. Es kommt eben niemand als Meister auf die Welt. Kompetente Redner verfeinern diese Fähigkeit durch Übung. Das hat auch Steve Jobs so gemacht. Er hat sich darüber hinaus für jede seiner großen Keynotes (eigentlich waren es ja schon Shows) viel Zeit genommen. Er ließ seine Präsentationen locker aussehen, aber dieser Glanz war das Ergebnis stundenlanger, anstrengender und hochkonzentrierter Übung.

Ganz egal, ob Sie gerade in das Thema einsteigen, bereits Präsentationserfahrung haben oder Ihrem Expertenstatus den letzten Schliff geben wollen, wir beraten, schulen und unterstützen Sie gerne. Zugeschnitten und maßgeschneidert auf Ihre ganz individuellen Bedürfnisse steigen wir dort ein, wo es für Sie am sinnvollsten ist. Nehmen Sie ganz einfach unverbindlich Kontakt mit uns auf. In einem Erstgespräch planen wir gemeinsam mit Ihnen die weiteren Schritte. Wir freuen uns auf Sie. Unsere Bitte an Sie …

… bleiben Sie uns bis dahin gewogen.

Thomas Linn
Aus Aitrach - Ihr Thomas Linn